Stadt Kronberg im Taunus

Kronberg

Niedersachsen
Landkreis Hochtaunuskreis
134.824 Einwohner

Kontakt

Stadt Kronberg im Taunus
Umweltreferat
Yvonne Richter
Telefon: 06173 703-2420

 

Menschen die Natur nahebringen und erfahrbar machen: Hierbei ist die hessische Stadt besonders engagiert. Neben Naturerfahrungsorten gibt es ein naturnah gestaltetes Wohngebiet. Unterstützt werden diese Maßnahmen durch einen politischen Beschluss.
 
Natur in der Stadt erfahren
Besonders der Spielplatz Amselweg ist ein Vorbild für einen urbanen Naturerfahrungsort. Neben Spielgeräten zum Schaukeln, Klettern und Rutschen tragen freie Flächen ohne vorgegebenen Verwendungszweck und mit Naturmaterialien, heimischen Stauden, Sträucher und Bäumen zur Naturerfahrung bei. Extensive Wiesen bereichern einen Friedhof, wo vor kurzem die Fingerkraut-Sandbiene entdeckt wurde. Dieser seltene Gast wird nun aktiv gefördert. Ebenso wurden eine Musterstreuobstwiese sowie ein Wildobstpfad angelegt. Der Bauhof wird durch einen angrenzenden Naturgarten ergänzt.
 
Grüne Wohngebiete
Bei der Anlage des neuen Wohngebietes „Am Henker“ wurden straßenbegleitende Kleinflächen und Baumbeete naturnah gestaltet. Jede Straße wurde anders bepflanzt, damit möglichst vielfältige Lebensräume entstehen. Hierbei wurde die Einsaat von unterschiedlichen Wiesenblumen und Stauden mit Initialpflanzungen kombiniert, um die Entwicklung der Flächen zu beschleunigen. Ergänzend hat Kronberg die Pflanzung von heimischen Sträuchern und Bäumen im Wohngebiet vorgeschrieben. Seit 2010 setzt die Stadt bei der Anlage von öffentlichen Grünflächen grundsätzlich auf heimische Stauden und Gehölze.
 
Beschluss zum Erhalt der Biodiversität
Die 4.500 städtischen Bäume im Innenbereich liegen der Stadt besonders am Herzen. Deren Erhalt und Förderung mit dem Ziel wertvolle Lebensräume (Höhlenbäume) zu entwickeln, wurde im „Beschluss zur Biodiversität“ festgehalten. Weitere darin formulierte Ziele sind die Förderung der Artenvielfalt durch Extensivierung von bestehenden Grünflächen, naturnahe Gestaltung von Freiflächen durch die Verwendung von heimischem Pflanz- und Saatgut und die Integration von Nisthilfen an allen Gebäuden, die neu gebaut oder saniert werden.