Stadt Eckernförde

Eckernförde

Schleswig-Holstein
Landkreis Rendsburg-Eckernförde
22.649 Einwohner

Kontakt

Stadt Eckernförde
Naturschutz und Landschaftspflege
Jens Albrecht
Telefon: 04351 710-670

 

Die Stadt im hohen Norden unterstützt die Naturverbundenheit ihrer Bürgerschaft: Es gibt mehrere Umweltbildungszentren und der Siedlungsbereich ist stark durchgrünt um so mit der umliegenden Landschaft vernetzt zu sein. Obstbäume sind ebenfalls allerorts präsent.
 
Biodiversität greifbar machen
Zahlreiche freiwillige Erfassungen der Biodiversität wurden von Fachbüros oder im Rahmen von Abschlussarbeiten durchgeführt. Ebenso waren die Geobotanik AG und die Falter AG des NABU aktiv. Bereits seit den 1980er Jahren erwirbt die Stadt Flächen und stellt inzwischen über 20 Hektar für Naturschutzarbeit zur Verfügung. Diese wird durch den Förderverein „Umweltbildung Eckernförde“ und die Stadt Eckernförde dauerhaft finanziell unterstützt, ebenso wie das
UmweltInfoZentrum, das Ostsee Info-Center und das „Green Screen“ Naturfilmfestival.
 
Ein Herz für Gehölze
Seit 1990 wurden rund 700 Obstbäume aus ca. 200 alten Sorten angepflanzt. Ernten durch die Bevölkerung ist ausdrücklich erwünscht! Unterstützung kommt aus Tokio vom Verein „Eckernförder Brise“. Dieser sammelt in Japan Geld für die Pflanzung und Pflege alter Apfelbaumsorten. Ein pfleglicher Umgang mit Bäumen wird seit 1989 durch eine Baumschutzsatzung gesichert. Bei Kabelverlegungen wird die schonende Methode der Unterpressung/Unterspülung gefordert. Außerorts wurden zur Vernetzung der Landschaft mehrere Kilometer Knicks angelegt.
 
Vernetzung von Stadt & Natur
Ende der 1980er Jahre wurde die Verzahnung von Siedlungsbereich und Wildnis begonnen, was ein Naturerlebnis im Wohnnahbereich ermöglicht. Neben naturnahen Versickerungsbecken und Gewässern wie dem künstlich angelegten „Eimersee“ gibt es am Stadtrand vielfältige Wiesen und Knicks. Der Landschaftspflegeverein „Dummersdorfer Ufer“ entwickelt extensive Magerrasen, dessen Saatgut auch in Eckernförde Verwendung findet. Im Stadtgebiet findet durch die NABU „Schmetterlingsgruppe“ Saatgutübertragung statt - einfach durch Sammeln und wieder Aussäen. Eine Besonderheit ist die Dünenbepflanzung mit Stauden im Straßenraum.