Stadt Bremerhaven

Bremerhaven

Bremen
kreisfrei
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Das Gartenbauamt in Bremerhaven schafft mit Blühstreifen und Wiesenansaaten einen reich gedeckten Tisch für Insekten. Aber nicht nur für diese blüht es in der Hafenstadt, im neuen “Zolli” finden Jung und Alt zusammen und stellen ihre grünen Daumen unter Beweis.
 
Mit Blühstreifen ein Zeichen setzen
Allein in Deutschland gibt es mehr als 560 Wildbienenarten. Leider ist mehr als die Hälfte von ihnen gefährdet. Um die Situation von Maskenbienen, Wollbienen und vielen Artverwandten zu verbessern, hat das Gartenbauamt im Gesundheitspark Speckenbüttel an prominenter Stelle einen artenreichen Blühstreifen aus Regiosaatgut angelegt. Dieser soll Bürgerinnen und Bürger motivieren, selber aktiv zu werden. Auch an Mittelinseln oder entlang von Straßenbanketten gedeihen heute Wiesen, die Wildbienen einen wertvollen Lebensraum bieten.

Der „Zolli“ als Ort der Begegnung
Wo früher der Fußball auf dem Rasenfeld regierte und sich bis zu 10.000 Sportfans auf den Zuschauertribünen ein Stelldichein gaben, treffen sich heute die Bürgerinnen und Bürger zum gemeinsamen Gärtnern. Das Zollinlandstadion – bei den Bremerhavenern liebevoll „Zolli“ genannt – wurde mit Beteiligung der Bevölkerung in eine öffentliche Parkanlage umgewandelt. Hier beackern sie Gemüse- und Blumenbeete, bauen Nistkästen oder bringen Sträucher und Bäume in die Erde, ganz nach dem Motto „Von Bürgern, mit Bürgern, für Bürger“.


Bühne frei für neues Grün
An verschiedenen Stellen in der Hafenstadt, auf denen früher nur toter Asphalt vorzufinden war, trifft man heute auf lebendige Grünflächen. In der verkehrsberuhigten Gaußstraße wurde der Radweg verzichtbar. Dort spenden heute zahlreiche Hainbuchen Schatten und Wiesenblumen der Region dürfen gerne gepflückt werden. Auch im Zuge der Sanierung der Borriesstraße wurde der Teer aufgebrochen. Nun wachsen in Mittelinseln, entlang der Straßen und Kleinflächen Bäume und Stauden – ein wichtiger Beitrag für mehr Ökologie und Lebensqualität in der Stadt.