Stadt Blankenburg (Harz)

Blankenburg

Sachsen-Anhalt
Landkreis Harz
19.900 Einwohner

Kontakt

Stadt Blankenburg (Harz)
Projektgruppe StadtGrün naturnah
Jana Böhme
Telefon: 03944 943-242

 

Blankenburg trägt nicht umsonst den Beinamen „Blütenstadt am Harz“, schließlich gibt es hier eine lange Obstbaumtradition. Diese setzt sich mit neu angelegten Streuobstwiesen aus alten Obstsorten auch heute noch fort. Darüber hinaus ist ein nachhaltiger Umgang mit der biologischen Vielfalt dank einer lokalen Biodiversitätsstrategie erklärtes Ziel der Stadt.
 
Aktiv beteiligt
Ob Ideensammlungen für die Neugestaltung des Stadtparks, Installation von Hochbeeten an Wohnanlagen, Blüh-Patenschaften durch engagierte Bürgerinnen und Bürger oder die Aktion „Schau in den Garten“ mit jährlichen Auszeichnungen und Fachberatungen zur Gartenpflege: Die Blankenburgerinnen und Blankenburger werden von ihrer Stadt unterstützt und dürfen mitentscheiden. Diese Aktionen schaffen die Möglichkeit, sich mit dem Thema Natur auseinanderzusetzen.
 
Digitalisierung unterstützt biologische Vielfalt
Mithilfe eines digitalen Grünflächenkatasters, das weiter aufgebaut und gepflegt werden soll, werden bereits Maßnahmen hinterlegt, aber auch neue Flächen gefunden, auf denen sich Flora und Fauna entfalten können. Im Stadtteil Derenburg führte die Stadt mit Unterstützung der Hochschule Bernburg eine Wildbienenkartierung durch - eine ideale Ausgangsbasis für Artenschutzmaßnahmen im Siedlungsraum. Der ehemalige Löschwasserteich, der Postteich, mitten in der Stadt ist zu einem vorbildlichen Lebensraum umgestaltet worden.
 
Zum Mit- und Nachmachen
Das Thema Artenvielfalt und deren Förderung wird mit der Aktion „Essbarer Schulhof“, der Umweltbildung in den Kitas, der engen Zusammenarbeit und der Vernetzung mit Akteurinnen und Akteuren aus Landschaftspflege und Landwirtschaft, Naturschutzbehörden, lokalen Vereinen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Gewerbetreibenden etc. der Bevölkerung
nähergebracht. Weitere Maßnahmen zur Partizipation, wie zum Beispiel Blüh-Patenschaften und Pflanzaktionen sowie eine verbesserte Öffentlichkeitsarbeit sollen dabei unterstützen.